Unsere Trocknungsverfahren
Raumtrocknung
Luftentfeuchter entziehen der Raumluft und oberflächennahen Bauteilen Feuchtigkeit – ideal bei Wänden, Putz und Mauerwerk.
Dämmschichttrocknung
Über kleine Bohrungen wird getrocknete Luft durch die Dämmschicht unter dem Estrich geführt – oft ohne den Boden herauszureißen.
Hohlraumtrocknung
Für Vorwandinstallationen, Trockenbauwände, Decken und Holzbalkenkonstruktionen, in denen sich Wasser gesammelt hat.
Schachttrocknung
Gezielte Trocknung von Installations- und Versorgungsschächten nach Leckagen an Steigleitungen.
Wann eine Bautrocknung nötig ist
Wasser, das in Bauteile eingedrungen ist, verschwindet nicht von allein. Eine technische Trocknung ist immer dann sinnvoll, wenn Feuchtigkeit tiefer sitzt, als Lüften und Heizen erreichen können – zum Beispiel:
- nach einem Rohrbruch oder Leitungswasserschaden
- nach Starkregen, Hochwasser oder Wasser im Keller
- bei durchnässtem Estrich oder feuchter Dämmung unter dem Boden
- bei feuchten Wänden und Decken nach einem undichten Dach oder Flachdach
- bei zu hoher Restfeuchte in Estrich und Putz im Neubau oder nach einer Sanierung
So läuft eine Bautrocknung bei Motec ab
- Schadensaufnahme und Messung: Wir ermitteln, wo und wie tief die Feuchtigkeit sitzt – mit Feuchtigkeitsmessung und bei Bedarf Wärmebildkamera.
- Ursache beheben: Solange Wasser nachläuft, bringt keine Trocknung etwas. Ist die Ursache unklar, übernimmt unsere Leckageortung.
- Trocknungskonzept und Aufbau: Wir wählen das passende Verfahren, stellen die Geräte auf und erfassen den Strom auf Wunsch per Zwischenzähler.
- Kontrollmessungen: Den Fortschritt prüfen wir regelmäßig und passen die Technik an, bis die Zielwerte erreicht sind.
- Abschlussmessung und Protokoll: Sie erhalten die Messwerte für Ihre Versicherung – danach kann die Wiederherstellung beginnen.
Messen statt schätzen
Eine Trocknung ist erst abgeschlossen, wenn die Messwerte stimmen. Deshalb erfassen wir die Feuchtigkeit vor Beginn, kontrollieren den Verlauf regelmäßig und dokumentieren die Endwerte. So wissen Sie – und Ihre Versicherung –, dass der Boden wieder belegt oder die Wand gestrichen werden kann.
- Feuchtigkeitsmessungen vor, während und nach der Trocknung
- Passende Gerätetechnik je nach Bauteil und Schadensbild
- Dokumentation mit Fotos und Messprotokollen
- Rückbau nur dort, wo eine Trocknung nicht sinnvoll ist
- Koordination der Wiederherstellung mit den Folgegewerken
Restfeuchte ist der häufigste Grund für Schimmel
Wird nach einem Wasserschaden nur „oberflächlich“ getrocknet, bleibt Feuchtigkeit in Estrich oder Dämmung zurück. Wochen oder Monate später zeigt sich dann Schimmel an Sockelleisten, Wänden oder unter Bodenbelägen. Eine fachgerechte Bautrocknung mit Kontrollmessung ist deshalb die beste Vorsorge.
